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Rock my Body - Rezension

Rock my Body 
Jamie Shaw 
Blanvalet Verlag 
Vom 20. März 2017
Umfasst 384 Seiten 
Gelesen Anfang April 

Klappentext

Er ist ein Rockstar und erobert alle Herzen – doch an ihr könnte er sich die Finger verbrennen … 

Als Dee Dawson das erste Mal auf den sexy Gitarristen Joel der Band The Last Ones To Know trifft, weiß sie eines ganz genau: Auch ihn wird sie in kürzester Zeit um den Finger gewickelt haben! Schließlich konnte ihr noch nie ein Mann lange widerstehen. Aber in Joel hat sie ihr Gegenstück gefunden, denn auch er hat den Ruf, nichts anbrennen zu lassen. Zwischen ihnen sprühen sofort die Funken – in jeder Hinsicht, denn beide haben ihren ganz eigenen Kopf und klare Ansichten, was sie von festen Beziehungen halten. Und doch muss sich Dee bald eingestehen, dass sie mehr sein will, als nur Joels Affäre …

Rezension 

Die folgende Rezension enthält Spoiler.
„Rock my Body“ hat mich ebenfalls wie der erste und dritte Band der Reihe wieder ab den ersten Seiten gefesselt und nicht mehr losgelassen. 
Die ganze Geschichte rund um Musik und die Band hat mich komplett begeistert. Die Autorin hat es geschafft, die Klischees zu bedienen, aber der ganzen Welt Originalität einzuhauchen. 
Dee und Joel waren sehr individuelle und originelle Charaktere. Und ihre Geschichte war auf jeden Fall etwas Besonderes. Wie dem Klappentext schon zu entnehmen war, war die Beziehung der beiden anfänglich und größtenteils auf einer sexuellen Basis. Was die Geschicht aber nicht negativ beeinflusst hat. 
Was mir an diesem Teil sehr gut gefallen hat, war dass wirklich sehr viel im Plot passiert ist. Das Buch wurde nie langweilig, immer gab es neue Plottwists. 
Ich hätte beiden Protagonisten allerdings manchmal gerne einen kleinen Stoß gegeben, gerade Dee. Sie hätte viel schneller glücklich sein können, wenn sie nicht so stur gewesen wäre. 
Dee und Joels familiärer Background hat mich zudem sehr berührt, besonders das schlechte Verhältnis von Joel zu seiner Mutter. Die Beziehung von Dee zu ihrem Vater war wundervoll, aber ich habe sehr mit ihr gefühlt, da sich ihre Mutter so früh aus dem Staub gemacht hat. 
Wie in Band eins und drei fand ich den Schreibstil von Jamie Shaw wieder großartig. Ihre Konversationen aber auch Beschreibungen waren realistisch - als sei man selbst dabei gewesen. 
Leider hat mir das Frauenbild, wie schon in meiner Rezension von „Rock my Soul“ erwähnt, weniger gefallen. Wörter wie „Tussi“ von einer Frau über eine andere gefallen mir persönlich nicht gut. Allerdings kann man Dee auch in einem gewissen Maß verstehen, da sich andere Frauen an ihren "Mann" rangemacht haben. 
Ein Highlight für mich als Fan von Band 3 waren die Szenen, in denen man eine Vorahnung zu Kit und Shawns Geschichte bekommt. Die Bücher spielen nämlich fast parallel.
Eins ist für mich nach den drei Teilen allerdings klar: ich muss den vierten einfach lesen! 

Bewertung 

Ich vergebe 4,5 Sterne! ⭐️ Da Band 3 „Rock my Soul“ einfach noch einen Ticken besser war. 

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