Direkt zum Hauptbereich

„Spring“ - Rezension


„Projekt 1: Spring“ (Die Chroniken des grauen Mannes)
Celina Weithaas 
tredition Verlag 
Erschienen am 02. Dezember 2019
500 Seiten 
Rezensionsexemplar 
Gelesen im April

Klappentext 

Am Anfang war das Nichts. Das Ende wurde von einem ausbrechenden Supervulkan eingeleitet. Staub, Kälte. Monstrositäten. 

Caressa erwacht ohne Erinnerungen unter einer orangenen Sonne in ihrer persönlichen Hölle. Zwischen Chaos und Wahnsinn treibt eine düstere Ahnung sie voran, immer in Richtung Süden. 
Ihr Weg wird gekreuzt von apokalyptischen Ungeheuern – und Jason, der mehr über Caressa zu wissen scheint als sie selbst.


Rezension 

Die folgende Rezension enthält Spoiler. 
Den Einsteig ins Buch habe ich sofort geliebt. Es kam zu einer Verfolgungsjagd, wodurch man direkt mittendrin im Geschehen war. 
Der Schreibstil war spannend, und besonders die großartigen Beschreibungen sind mir im Gedächtnis geblieben. Man hatte als Leser das Gefühl, die Szene genau vor sich zu haben. 
Zudem kam die düstere, apokalyptische Stimmung gut rüber.
Je weiter die Geschichte voranging, desto mehr Spaß hatte ich am Lesen. Denn obwohl der Start sehr spannend war, waren die ersten Kapitel in denen die Protagonistin Caressa mit Jason unterwegs war etwas eintönig. Je mehr Charaktere dazu kamen, desto interessanter wurde es. 
Caressas Durchhaltevermögen fand ich großartig, wie sie jede schwierige Situation meistert. Auch wenn ich von ihrer Sturheit manchmal schon so genervt war wie Jason. Von seiner beschützerischer Art war ich direkt begeistert. 
Die Rückblenden aus Caressas Leben, an das sie sich nicht mehr erinnern konnte, haben zum einen Licht ins Dunkel gebracht, zum anderen neue Fragen aufgeworfen. Es war die perfekte Mischung an Informationen für den Leser. 
Mich hat das Buch sehr an andere Dystopien wie „Cat & Cole“ oder „Eve & Caleb“ erinnert - im positiven Sinne. 
Und der Cliffhanger am Ende hat mich richtig neugierig gemacht. Ich möchte wirklich wissen, wie es weiter geht. 
Ich hätte mir allerdings ein wenig mehr romantische Zeit für Caressa und Jason gewünscht. Und dass sich noch etwas mehr Fragen geklärt hätten. Andererseits war es auch erst der Teil von dreien. Ich bin jedenfalls gespannt, was noch kommt. 

Bewertung 

4,5 Sterne! 

Kommentare

Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts aus diesem Blog

Rock my Body - Rezension

Rock my Body  Jamie Shaw  Blanvalet Verlag  Vom 20. März 2017 Umfasst 384 Seiten  Gelesen Anfang April  Klappentext Er ist ein Rockstar und erobert alle Herzen – doch an ihr könnte er sich die Finger verbrennen …  Als Dee Dawson das erste Mal auf den sexy Gitarristen Joel der Band The Last Ones To Know trifft, weiß sie eines ganz genau: Auch ihn wird sie in kürzester Zeit um den Finger gewickelt haben! Schließlich konnte ihr noch nie ein Mann lange widerstehen. Aber in Joel hat sie ihr Gegenstück gefunden, denn auch er hat den Ruf, nichts anbrennen zu lassen. Zwischen ihnen sprühen sofort die Funken – in jeder Hinsicht, denn beide haben ihren ganz eigenen Kopf und klare Ansichten, was sie von festen Beziehungen halten. Und doch muss sich Dee bald eingestehen, dass sie mehr sein will, als nur Joels Affäre … Rezension   Die folgende Rezension enthält Spoiler. „Rock my Body“ hat mich ebenfalls wie der erste und dritte Band d...

"Was ist mit uns" - Rezension

"Was ist mit uns" Becky Albertalli & Adam Silvera  Arctis Verlag  Erschienen am 20. September 2019 416 Seiten Klappentext Was ist, wenn das Leben kein Broadway-Stück ist? Und was, wenn doch? Ben und Arthur treffen zufällig vor einer Postfiliale aufeinander. Zufällig? Oder sind sie doch füreinander bestimmt? Ihr Kennenlernen und die ersten zarten Gefühle werden von ständigen Zweifeln überschattet. Rezension  Die folgende Rezension enthält Spoiler. Eine supersüße aber auch sehr bewegende Geschichte.  Ich habe den runden Aufbau des Buchs geliebt. Von der ersten Begegnung - über Arthurs Suche nach Ben mit einem Plakat im Coffee Shop - bis hin zum Daten, war es gleichzeitig so originell und doch klischeehaft.  Der Schreibstil war sehr gut. Beide Autoren haben Talent für Konversationen, Humor und das Fesseln des Leser mit ihren Worten.  Der Umgang der Eltern sowohl von Arthur als auch von Ben mit der Homosexualtität ihrer Söhne hat mir sehr...